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Businessplan-Vorlage Boardinghouse

Eine durchdachte Businessplan-Vorlage für ein Boardinghouse spart Ihnen Zeit und vermeidet typische Fehler. Sie stellt sicher, dass alle relevanten Themen abgedeckt werden. Von der Executive Summary über die Markt- und Wettbewerbsanalyse bis zur detaillierten Finanzplanung bietet sie Ihnen einen roten Faden.

Der Boardinghouse-Markt wächst stetig. Die Nachfrage nach möblierten Apartments für Geschäftsreisende und Monteure ist hoch. Mit einem professionellen Geschäftsplan und einer realistischen Finanzplanung stehen Ihre Chancen gut. Nutzen Sie eine bewährte Vorlage als Ausgangspunkt. Passen Sie diese an Ihr individuelles Vorhaben an. So überzeugen Sie Banken und Investoren von Ihrem Konzept.

Warum ist eine Businessplan-Vorlage für ein Boardinghouse so wichtig?

Ein Boardinghouse erfordert hohe Anfangsinvestitionen. Grundstückskosten, Baukosten und Einrichtung summieren sich schnell auf mehrere Millionen Euro. Ohne einen überzeugenden Businessplan erhalten Sie keine Fremdfinanzierung. Die Vorlage gibt Ihnen eine bewährte Struktur an die Hand. Damit vergessen Sie keinen wichtigen Punkt. Gleichzeitig wirkt Ihr Plan professionell und durchdacht auf Kapitalgeber.

Executive Summary: Der erste Eindruck zählt

Die Executive Summary steht am Anfang jeder Businessplan-Vorlage für ein Boardinghouse. Sie fasst Ihr gesamtes Vorhaben auf ein bis zwei Seiten zusammen. Banken und Investoren lesen diesen Abschnitt zuerst. Daher muss er sofort überzeugen.

Beschreiben Sie hier kurz Ihr Konzept, Ihre Zielgruppe und Ihren Standort. Nennen Sie außerdem den erwarteten Umsatz und den benötigten Kapitalbedarf. Im Beherbergungsgewerbe erreichte der Umsatz in Deutschland zuletzt rund 38 Milliarden Euro. Das zeigt: Der Markt bietet großes Potenzial.

Checkliste: Was gehört in die Executive Summary?

Ihre Executive Summary sollte folgende Punkte enthalten: Geschäftsidee und Konzept, Rechtsform des Unternehmens, Zielgruppe und Standort, Alleinstellungsmerkmale, erwartete Umsätze für die ersten drei Jahre sowie den konkreten Kapitalbedarf. Halten Sie diesen Abschnitt kurz und prägnant. Vermeiden Sie Fachbegriffe, die Ihr Leser möglicherweise nicht kennt.

Geschäftskonzept und Ausgangssituation im Boardinghouse-Businessplan

In diesem Abschnitt erklären Sie, wie Sie auf Ihre Geschäftsidee gekommen sind. Schildern Sie die Problemstellung, die Ihr Boardinghouse löst. Viele Geschäftsreisende und Monteure suchen komfortable Unterkünfte für mehrere Wochen. Hotels sind dafür oft zu teuer. Normale Mietwohnungen bieten zu wenig Service. Genau hier setzt ein Boardinghouse an.

Beschreiben Sie auch, ob Sie bereits erste Schritte unternommen haben. Haben Sie zum Beispiel schon ein Grundstück gesichert? Oder bestehen bereits Kontakte zu potenziellen Firmenkunden? Solche Meilensteine stärken Ihre Glaubwürdigkeit erheblich.

Unternehmensanalyse: Ihr Boardinghouse-Konzept im Detail

Die Unternehmensanalyse bildet das Herzstück Ihres Geschäftsplans. Hier beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell, Ihre Leistungen und Ihre Zimmerausstattung. Außerdem stellen Sie Ihr Gründerteam vor.

Angebote und Leistungen einer Boardinghouse-Vorlage

Ein erfolgreiches Boardinghouse bietet mehr als nur ein Bett. Voll ausgestattete Küchen ermöglichen Selbstverpflegung. Eigene Badezimmer sorgen für Privatsphäre. Waschmaschinen und Trockner in jedem Apartment erhöhen den Komfort bei längeren Aufenthalten. Zudem ist ein eigenständiges Check-in- und Check-out-Verfahren rund um die Uhr sinnvoll. So bleiben Ihre Gäste flexibel.

WLAN-Zugang ist für Geschäftsreisende unverzichtbar. Darüber hinaus können Zusatzleistungen zusätzliche Einnahmen generieren. Dazu gehören etwa ein Wäscheservice, ein Shuttle-Service oder die Vermietung von Meetingräumen.

Zusatzleistungen als Umsatztreiber im Boardinghouse

Neben der reinen Übernachtung können Sie mit Zusatzservices Ihren Umsatz steigern. Beispiele sind: Wäscheservice, Catering-Kooperationen mit lokalen Restaurants, Shuttle-Service zum Bahnhof, Meetingräume für Geschäftskunden, Bürodienstleistungen wie Drucken und Faxen, 24-Stunden-Telefonsupport sowie eine digitale Plattform zur Aufenthaltsverwaltung. Planen Sie diese Leistungen in Ihrer Businessplan-Vorlage ein und kalkulieren Sie die zusätzlichen Einnahmen realistisch.

Unternehmerprofil und Personalplanung

Stellen Sie Ihren Werdegang und Ihre relevanten Erfahrungen vor. Banken möchten wissen, ob Sie die nötige Kompetenz mitbringen. Ein bis zwei Absätze genügen. Für den Start reicht in der Regel ein kleines Team. Typischerweise umfasst es das Gründerteam, eine Person für das Office-Management und eine Person für die Gästebetreuung. Planen Sie weiteres Personal entsprechend der steigenden Auslastung ein.

Marktanalyse für Ihren Boardinghouse-Businessplan

Die Marktanalyse zeigt, dass Ihr Vorhaben auf einer soliden Grundlage steht. Dieser Abschnitt überzeugt Investoren mit Zahlen und Fakten. Deshalb ist er besonders wichtig in jeder Businessplan-Vorlage für ein Boardinghouse.

Zielgruppe und Branchenzuordnung

Ein Boardinghouse gehört zum Beherbergungsgewerbe. Es liegt zwischen der klassischen Hotellerie und dem Segment der Ferienwohnungen. Die Hauptzielgruppe umfasst Bauunternehmen, Handwerksbetriebe und Beratungsfirmen. Diese Unternehmen suchen regelmäßig temporäre Unterkünfte für ihre Mitarbeiter. Darüber hinaus kommen Touristen und digitale Nomaden als zusätzliche Zielgruppe infrage.

Marktentwicklung im deutschen Beherbergungsgewerbe

Bis 2019 wuchs der Umsatz im deutschen Beherbergungsgewerbe stetig. Die Corona-Pandemie verursachte 2020 einen Einbruch von fast 45 Prozent. Doch die Branche erholte sich schnell. Prognosen zufolge übersteigt der Umsatz inzwischen das Vorkrisenniveau. Im Bereich der Ferienwohnungen lag die Zahl der Übernachtungen 2022 bei über 51 Millionen. Ferienwohnungen und Ferienhäuser sind die zweitbeliebteste Unterkunftsart in Deutschland. Der Umsatz mit Privat- und Ferienwohnungsvermietung soll bis 2027 auf rund 4,2 Milliarden Euro steigen.

Marktvolumen und Marktpotenzial im Businessplan berechnen

Um das Marktvolumen zu berechnen, nutzen Sie verfügbare Branchendaten. Schätzen Sie den Anteil, der auf Boardinghouses entfällt. Dann brechen Sie diese Zahl auf Ihre Region herunter. In einer Metropolregion mit rund 5,5 Millionen Einwohnern kann das regionale Marktvolumen durchaus über 130 Millionen Euro betragen.

Ermitteln Sie zudem das Marktpotenzial anhand Ihrer Zielgruppe. Zählen Sie die relevanten Unternehmen in Ihrer Region. Bauunternehmen, Handwerksbetriebe und Beratungsfirmen bilden den Kern. Ein Gesamtmarktpotenzial von mehreren tausend Unternehmen und Millionen von Übernachtungen ist in großen Ballungsräumen realistisch.

Wettbewerbsanalyse und USP im Boardinghouse-Geschäftsplan

Jede gute Businessplan-Vorlage für ein Boardinghouse enthält eine Wettbewerbsanalyse. Unterscheiden Sie zwischen direktem und indirektem Wettbewerb. Direkter Wettbewerb sind andere Boardinghouses mit ähnlichem Qualitätsanspruch. Indirekter Wettbewerb umfasst Hotels, Ferienapartments und Hostels.

Ihr Alleinstellungsmerkmal (USP) ist entscheidend. Warum sollten Kunden bei Ihnen buchen? Mögliche USPs sind eine zentrale Lage, ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, voll ausgestattete Apartments oder flexible Buchungsbedingungen. Formulieren Sie Ihren USP klar und überzeugend.

SWOT-Analyse für Ihr Boardinghouse

Eine SWOT-Analyse gehört in jeden professionellen Businessplan. Stärken könnten ein guter Standort, fehlender direkter Wettbewerb und ein breites Zusatzangebot sein. Schwächen sind typischerweise begrenzte finanzielle Mittel und fehlende Marktbekanntheit. Als Chance bieten sich die Expansion auf weitere Standorte und die Erschließung neuer Zielgruppen an. Risiken umfassen neue Wettbewerber, konjunkturelle Abschwächungen und mögliche Sachschäden. Wichtig: Zeigen Sie für jede Schwäche und jedes Risiko eine Gegenmaßnahme auf.

Marketing- und Vertriebsstrategie für das Boardinghouse

Ohne Gäste kein Umsatz. Deshalb braucht Ihr Businessplan eine durchdachte Marketing- und Vertriebsstrategie. Das ASIDAS-Modell eignet sich dafür besonders gut. Es deckt alle Phasen des Kaufprozesses ab: Aufmerksamkeit erzeugen, Suche unterstützen, Interesse wecken, Verlangen schaffen, Handlung auslösen und Teilen fördern.

Online- und Offline-Marketing für Boardinghouses

Im Offline-Bereich setzen Sie auf Direktansprache von Firmenkunden. Kontaktieren Sie Handwerks- und Bauunternehmen persönlich oder telefonisch. Versenden Sie Broschüren und Informationsmaterial. Platzieren Sie Anzeigen in regionalen Medien.

Online ist eine professionelle Website Pflicht. Optimieren Sie diese für Suchmaschinen. Nutzen Sie Social Media wie Instagram, Facebook und TikTok. Schalten Sie gezielte Werbung über Google Ads und Social-Media-Anzeigen. Besonders wichtig ist die Präsenz auf Buchungsportalen wie Booking.com, HRS, Airbnb und Monteurzimmer.de. Diese Portale sind oft die erste Anlaufstelle für Reisende.

Vertriebskanäle und After-Sales im Boardinghouse-Businessplan

Vertreiben Sie Ihre Unterkünfte über große Buchungsportale und Ihre eigene Website. Die Zahlung erfolgt digital oder vor Ort. Für die Kundenbindung etablieren Sie einen Newsletter mit Neuigkeiten und Angeboten. Sammeln Sie aktiv positive Bewertungen auf allen Plattformen. Reagieren Sie auf negatives Feedback immer professionell und lösungsorientiert. So bauen Sie Vertrauen auf und fördern Weiterempfehlungen.

Finanzplanung: Das Kernstück Ihrer Boardinghouse-Vorlage

Die Finanzplanung ist der Teil, den Banken am genauesten prüfen. Hier zeigen Sie, dass sich Ihr Boardinghouse rechnet. Arbeiten Sie mit realistischen Annahmen. Ein konservativer Ansatz wirkt glaubwürdiger als zu optimistische Prognosen.

Umsatzplanung und Annahmen

Kalkulieren Sie Ihren Umsatz auf Basis der Apartment-Anzahl, des durchschnittlichen Übernachtungspreises und der erwarteten Auslastung. Für ein Boardinghouse mit 20 Apartments und einem Nettopreis von 90 bis 100 Euro pro Nacht ergibt sich bei 85 bis 95 Prozent Auslastung ein Jahresumsatz zwischen rund 558.000 und 694.000 Euro netto. Planen Sie eine steigende Auslastung über die ersten drei Jahre ein.

Investitionsplan und Kapitalbedarf im Boardinghouse-Geschäftsplan

Die größten Kostenpositionen sind Grundstück und Bau. Ein typischer Investitionsplan umfasst: Grundstückskosten (z. B. 500.000 Euro), Baukosten (z. B. 2.550.000 Euro), Planungsleistungen, Photovoltaikanlage, Einrichtung, IT-Ausstattung sowie Gründungs- und Marketingkosten. Insgesamt kann der Kapitalbedarf leicht über 3 Millionen Euro liegen. Nach Abzug des Eigenkapitals verbleibt der zu finanzierende Betrag. Dieser wird in der Regel über ein langfristiges Bankdarlehen gedeckt.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Rentabilitätsplanung zeigt die erwartete Profitabilität. Im ersten Jahr ist ein negatives Ergebnis realistisch. Das liegt an den hohen Anlaufkosten und der noch wachsenden Auslastung. Ab dem zweiten Jahr sollte Ihr Boardinghouse jedoch Gewinne erwirtschaften. Im dritten Jahr kann der Gewinn vor Steuer bereits über 250.000 Euro betragen.

Berücksichtigen Sie alle relevanten Kostenpositionen: Personalkosten, Instandhaltung, Marketing, Raumnebenkosten, Versicherungen und Buchhaltung. Vergessen Sie auch Abschreibungen und Zinsen nicht. Eine saubere GuV-Rechnung überzeugt jeden Kapitalgeber.

Liquiditätsplanung im Boardinghouse-Businessplan

Die Liquiditätsplanung zeigt, ob Sie jederzeit zahlungsfähig bleiben. Planen Sie monatsgenau für die ersten drei Jahre. Stellen Sie Einzahlungen den Auszahlungen gegenüber. Berücksichtigen Sie dabei die Darlehenszahlungen inklusive Tilgung und Zinsen. Bei einer Darlehenslaufzeit von 15 Jahren und einem Zinssatz von beispielsweise 5,5 Prozent ergeben sich feste monatliche Belastungen.

Tipps für eine überzeugende Finanzplanung

Nutzen Sie den sogenannten „Conservative Case” für Ihre Berechnungen. Das bedeutet: Rechnen Sie mit eher vorsichtigen Annahmen. Planen Sie Puffer für unvorhergesehene Ausgaben ein. Zeigen Sie, dass Ihr Boardinghouse auch bei niedrigerer Auslastung überlebensfähig ist. So schaffen Sie Vertrauen bei Ihrer Bank. Stellen Sie die kumulierte Über- oder Unterdeckung monatlich dar. Ideal ist eine grafische Aufbereitung mit Diagrammen.

Rechtliche Rahmenbedingungen für Ihr Boardinghouse

In Ihrem Businessplan sollten Sie auch die rechtlichen Anforderungen thematisieren. Dazu gehören die Wahl der Rechtsform, die Baugenehmigung, Brandschutzvorschriften, Hygiene- und Sicherheitsvorschriften sowie der Abschluss notwendiger Versicherungen.

Die GmbH ist eine häufig gewählte Rechtsform für Boardinghouses. Sie bietet persönliche Haftungsbeschränkung und wirkt auf Kapitalgeber seriös. Allerdings erfordert sie ein Mindeststammkapital von 25.000 Euro.

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